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- Feuchtigkeits-
messgeräte
- Neutronensonde
- Thermografie in
der Leckortung
- Elektro-
magnetische
Leitungsortung
- Elektro-akustisches
Verfahren
- Tracer-Gas-
Methode
- Endoskopie
- Rohr-TV
- Elektronische
Flachdach-
Leckortung
- Thermohygrograph
- Blower-Door
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Messverfahren
- Feuchtigkeitsmessgeräte
Zur Feststellung von Feuchtigkeitsausbreitungen sowie zur Messung von
Feuchtigkeitsmengen werden eine Vielzahl unterschiedlicher, dem
jeweiligen Messzweck genau angepasster Geräte und Verfahren
eingesetzt. Bei der Leckstellenortung können
Feuchtigkeitsmessungen auch einen Hinweis auf die Rohrbruchstelle
geben. Untersucht werden auf diese Weise sowohl Oberflächen von
Bauteilen als auch die innere Struktur mit Tiefenmessungen.
- Neutronensonde
Die Sonde arbeitet nach dem Prinzip der Neutronenabbremsung. Die von
der Strahlenquelle ausgesandten Neutronen werden durch Feuchtigkeit,
genauer gesagt durch Wasserstoffatome, abgebremst. Die langsameren
Neutronen werden durch Detektoren im Gerät aufgenommen und
elektronisch ausgewertet. Der so ermittelte Wert gibt dann einen
Aufschluss über den Feuchtigkeitsgehalt der untersuchten Bauteile.
Die Untersuchung ist absolut Zerstörungsfrei.
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- Thermografie in der Leckortung
Zur
Ortung von Leckstellen in Warmwasser- und Heizungsleitungen, bedingt
auch bei Kaltwasserleitungen, setzen wir die Thermografie-Systeme FLIR
ThermaCam PM 675 und FLIR ThermaCam B60 ein. Bei dieser Methode
muß immer eine Temperaturdifferenz zwischen dem in der
Rohrleitung fließenden Medium und der direkten Umgebung vorhanden
sein. Dieser Unterschied wird mit der Infrarotkamera aufgenommen und
auf einem Monitor sichtbar gemacht. Leckstellen werden so aufgrund der
größeren Wärmeabstrahlung hervorgehoben.
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- Elektromagnetische Leitungsortung
Zur schnellen und genauen Ortung von metallischen Rohrleitungen wird
das System "Ferrophon" eingesetzt. Neben dem Verlauf kann auch die
Verlegungstiefe ermittelt werden. Ein Impulsgeber erzeugt in dem zu
untersuchenden Rohrnetz ein elektromagnetisches Feld, das über
einen Spezialempfänger mit einer Suchspule geortet werden kann.
Der Rohrverlauf kann dann ohne Zeitverlust mit geeigneten
Ortungsanlagen weiter untersucht werden.
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- Elektro-akustisches Verfahren
Diese Methode wird hauptsächlich zur Ortung von Leckstellen an
Kaltwasserleitungen eingesetzt. Die beim Ausströmen von Wasser an
der Leckstelle entstehenden Geräusche breiten sich
kugelförmig aus und werden auch von der Rohrleitung selbst
übertragen. Unter Verwendung geeigneter Hilfsmittel kann durch
Abhorchen defekter Leitungen die genaue Lage der Leckstelle geortet
werden. Bei sehr kleinen Leckagen wird das betroffene Rohrsystem mit
Gas gefüllt, das beim Austritt aus der Leckstelle in typisches
pfeifendes Geräusch verursacht, das mit dem Aquaphon gut
gehört werden kann.
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- Tracer-Gas-Methode
Das Rohrleitungssystem wird mit Helium befüllt, das dann aufgrund
seiner physikalischen Eigenschaften an der Leckstelle austritt. Helium
ist ein flüchtiges Gas und hat die Eigenschaft, durch fast alle
Materialien, beinahe gradlinig, nach oben zu diffundieren. Mit einer
Spezialsonde können dann bei Überprüfung der ermittelten
Leitungsverläufe auch kleine verdeckte Austrittsstellen geortet
werden.
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- Endoskopie
Die Endoskopie ist eine Methode zur zerstörungsfreien Untersuchung
von Hohlräumen und verdeckten Bauteilen, die nur schwer
zugänglich sind. Die eingesetzte Anlage besteht aus einer
Kaltlichtquelle, einem Glasfaserkabel, einem Endoskop und der
Fotoausrüstung mit Adapter. Das Endoskop wird durch eine
Öffnung oder eine Bohrung in den zu untersuchenden Hohlraum
eingeführt. Es dient dazu, den Hohlraum zu beleuchten, so dass
über ein integriertes Linsensystem eine Betrachtung und die
Erstellung einer Fotodokumentation möglich sind.
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- Rohr-TV
Die Rohr-TV-Anlage dient dazu, Rohrleitungen von innen optisch
zerstörungsfrei zu überprüfen. Die eingesetzte Anlage
besteht aus einem Kamerakopf mit integrierter Infrarot-Lichtquelle und
einem Monitor. Der Kamerakopf kann mittels eines flexiblen
Schiebegestänges bis zu 15 m in Rohrsysteme mit einem
Mindestdurchmesser von 70 mm eingeführt werden. Bei dem Einsatz
dieses Direktbildsystems können zur Dokumentation gegebenenfalls
Foto- oder Videoaufnahmen gemacht werden. Für diese
Untersuchungsmethode ist es manchmal erforderlich, Rohr-Teilsysteme
durch spezielle Dichtkissen oder Pressballone abzusperren.
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- Elektronische Flachdach-Leckortung
Zur genauen Ortung von Leckstellen in der Dachhaut eines Flachdaches,
sowie in mit Folien abgedichteten Schwimmbecken, wird die elektronische
Flachdach-Leckortung eingesetzt. Ein Impulsgeber erzeugt in dem zu
untersuchenden Bereich einen von 50 Hz abweichenden, getakteten
Stromfluss zwischen einer das Untersuchungsfeld begrenzenden
Ringleitung (Anode) und der Leckstelle, bzw. den Leckstellen (Kathode /
Erde). Mit einem Zweipunktmesssystem können über das
Potentialgefälle die Leckstellen geortet werden.
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- Thermohygrograph
Dieses Feuchtigkeits- und Temperaturmessgerät mit gleichzeitiger
Aufzeichnung ermöglicht langfristige Überwachung von
Klimazuständen. Die Veränderung der relativen
Luftfeuchtigkeit sowie der Temperatur werden durch zwei Kurven, die von
Schreibern auf einer Rolle erzeugt werden, überwacht und somit
nachvollziehbar. In Gebäuden mit Feuchtigkeits- bzw.
Schimmelerscheinungen, die auf Kondensation der Feuchtigkeit aus der
Raumluft an kalten Gebäudeteilen zurückgeführt werden,
ist es somit möglich, das Benutzerverhalten zu
überprüfen. Die vor Ort vorgenommene Besprechung der
Klimakurven kann einen grossen psychologischen Effekt bei angetroffenem
Fehlverhalten in Sachen Lüftung und Beheizung haben.
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- Blower-Door
Ein flexibler Einsatz mit einer Kunststoffplane verschließt eine
Haustür oder ein Fenster. Die darin installierte Windmaschine mit
einem Durchmesser von etwa 70 cm saugt die Luft regelrecht aus dem Haus
und verursacht eine Unterdruck. Der Luftstrom wird mit einem
Thermoanemometer vermessen. Es spürt an der
temperaturempfindlichen Spitze den kühlen Luftzug der eingesaugten
Aussenluft. Das angeschlossene Digitalgerät dokumentiert, mit
welcher Geschwindigkeit der Wind durch die Ritzen strömt.
Zusätzlich wird das Haus von den Spezialisten abgetastet und mit
der Infrarotkamera untersucht, um die hinterlüfteten Bauteile
ausfindig zu machen.
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